Sportgemeinschaft Oberlichtenau e.V.

Pflichtsieg im Sonntagsspiel

Handball-Ostsachsenliga 11.10.09



SG Oberlichtenau 35 (18)

SG Strahwalde 24 (12)



Nach dem die SGO vor einer Woche durch eigene Fehler ein Punkt verschenkte, sollte zu Hause gegen Strahwalde, durch eine konstantere Leistung ein Sieg erzielt werden. Die Gäste sind Oberlichtenau als ein sehr unangenehmer Gegner in Erinnerung geblieben.

Entsprechend der Taktik ließ man sich diesmal nicht durch die behäbige Spielweise anstecken und setzte durch schnelle Angriffe und Tempogegenstöße Akzente. Eine anfängliche 2:0 Führung wurde konstant ausgebaut. Schnell sah man auf der Anzeigentafel ein 11:5. Ein leistungsgerechter Zwischenstand, den sich Oberlichtenau vor allem durch hohes Tempo, aber auch gleichzeitig sicheres Kombinationsspiel erarbeitete. Im Rückblick auf die zahlreichen Fehler in Zittau, hielt man die eigene Quote diesbezüglich verschwindend gering. SG Coach Moschke konnte diesmal wieder auf eine volle Wechselbank zurückgreifen. Um die Startformation zu entlasten wurde dann auch getauscht. Geringfügige Abstimmungsprobleme in Angriff aber auch Abwehr ließen sich nicht unterbinden. Strahwalde verkürzte von 16:8 auf 18:12 zur Halbzeit.

Nach der Pause konnte man fast glauben, beide Teams haben nicht nur die Seiten, sondern auch die Trikots gewechselt. Denn jetzt waren es die Hausherren die durch zahlreiche Fehler negativ auffielen. Parallelen zum Zittauspiel wurden sichtbar. Schnell schmolz der Vorsprung auf 20:17. Diesmal handelte es sich jedoch nur um einen kurzen Bruch im Oberlichtenauer Spiel. Schnell fanden die Blauhemden Anschluss an die Leistung aus der ersten Hälfte, was sich in einem stetig wachsenden Vorsprung (26:20; 30:22; 35:24) wiederspiegelte. Strahwalde hingegen schwächte sich durch eine rote Karte in der 56. Spielminute (3 Zeitstrafen, davon zwei wegen Meckerns) gegen den besten Mann in ihren Reihen (Göbel 9 Tore). Davor sah schon ein Gästespieler Rot, ebenfalls 3 x 2 Minuten.

Besonders positiv aus Sicht der SGO, ist die Leistung von Maik Rudolph, der in den letzten beiden Spielen als Torgarant aus dem Rückraum, aber auch als zuverlässiger Siebenmeterschütze, auf sich aufmerksam machte. Dabei sind auch die zwölf Feldtore des SG-Kapitäns Martin Hunger zu erwähnen, der als zuverlässiger Rechtsaußen, aber auch pfeilschneller Konterspieler agierte.

Letztendlich gibt es auch noch eine unerfreuliche Meldung aus Oberlichtenauer Sicht. Der erste Einsatz von Patrick Gretschel wird noch einige Wochen auf sich warten lassen, der Grund eine Fussverletzung. (sv)

Im Tor: Hallmann, A. Schäfer; Schulze, Rudolph (7/3), Ziesche (6/2), Hunger (12), R. Schäfer (3), Röntzsch (1), Heimann (2), Thomschke (1), Ludwig (1), Kretschmar (1), Haase (1); MV: Moschke